Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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Veranstaltung
#lostwords ‒ Abschiedsbriefe aus München-Stadelheim
Die Staatlichen Archive Bayerns und die Arolsen Archives laden zu einer Zwischenbilanzdes Projekts #lostwords in Anwesenheit von Angehörigen und Freiwilligen …
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Pressemitteilungen
Neuer Ort für Erinnerung und Forschung
Bonn/Bad Arolsen, 29. April 2026. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) errichtet gemeinsam mit der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main …
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News
Tanz, Widerstand und Verfolgung im NS-Staat
Ausgrenzung, Flucht und Gewalt in der NS-Zeit sind Teil der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts. Tatjana Barbakoff und Julia Marcus waren …
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Pressemitteilungen
Letzte Worte nach über 80 Jahren gelesen
Erste Erfolge bei der Suche nach Familien der NS-Hinrichtungsopfer Vor rund neun Monaten startete die Kooperation zwischen den Staatlichen Archiven …
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News
ASF-Freiwilligenprogramm bei den Arolsen Archives
Seit 2017 heißen die Arolsen Archives junge Menschen – oft aus Russland und der Ukraine – willkommen, um über Aktion …
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News
Die verborgene Schwester
Ilana (Greenberg) Kraus und ihr Bruder Alan Greenberg wussten lange Zeit nicht, dass ihr Vater früher schon einmal verheiratet gewesen …
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Pressemitteilungen
Initiative der UNESCO-Projektschulen und Arolsen Archives
Jugendliche lernen das UNESCO-Weltdokumentenerbe zu NS-Verfolgten kennen, indem sie bei #everynamecounts mitmachen Aus dem Archiv in den Unterricht: Eine Kooperation …
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Pressemitteilungen
Recherchen zu NS-Verfolgten erreichten 2025 neuen Höchststand
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben so viele Menschen wie niezuvor bei den Arolsen Archives über die …
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News
Befreiung des KZ Buchenwald
Am 11. April 1945 befreiten Truppen der US-Armee rund 21.000 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald. Bevor die ehemaligen Insassen das …
Arolsen Archives im Social Web
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Facebook
Wie konnten Zehntausende KZ-Häftlinge von vergleichsweise wenigen SS-Leuten bewacht werden? Die Nazis schufen dafür ein perfides System: Sogenannte Funktionshäftlinge setzen …
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Tiktok
@arolsenarchives Im Juli 1944 bewachen 6.000 Wachleute im KZ Buchenwald 67.000 Häftlinge. Wie soll das funktionieren? Die Nazis schaffen dafür …
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Instagram
Im Juli 1944 1944 bewachen 6.000 Wachleute im KZ Buchenwald 67.000 Häftlinge. Wie soll das funktionieren? Die Nazis schaffen dafür …
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Facebook
For a long time, Ilana (Greenberg) Kraus and her brother Alan Greenberg did not know that their father had been …
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Facebook
Ilana (Greenberg) Kraus und ihr Bruder Alan Greenberg wussten lange Zeit nicht, dass ihr Vater früher schon einmal verheiratet gewesen …
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Tiktok
@arolsenarchives Die Arolsen Archives verwahren noch rund 2.000 sogenannte Effekten. Das sind persönliche Gegenstände von Menschen, die von den Nazis …
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Facebook
Als die Nationalsozialisten Warwara Zensura verhaften, trägt sie eine Blumenbrosche bei sich. Vielleicht kein teures Schmuckstück, aber womöglich das Einzige, …
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Instagram
Die Arolsen Archives verwahren noch rund 2.000 sogenannte Effekten. Das sind persönliche Gegenstände von Menschen, die von den Nazis verhaftet …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
